Kein Ziel ist so hoch, daß es unwürdige Methoden rechtfertigte. (Albert Einstein)

Tausende Wege im Hundetraining

Nachdem ich mich entschieden hatte eine Hundetrainerausbildung zu beginnen, stand ich vor der großen Wahl der Methode.
Es gibt eine Reihe von „fertigen“ Ausbildungen. Alle in den verschiedensten Ausführungen, Lernen zu Hause, vor Ort, In Blockseminaren, an Wochenenden… Für mich kamen fixe Termine und ganze Wochen nicht in Frage, denn parallel zu einem Vollzeitjob, war das nicht planbar. Damit vielen schon von Haus aus einige Ausbildungen weg.

Was aber noch viel schwieriger ist, ist es sich zwischen den vielen verschiedenen Wegen zu entscheiden, die so auf dem Markt sind.
Vorallem im Voraus, ohne genau zu wissen was einen erwartet und welche Schwerpunkte die Ausbildung setzt.

Von Rudeltheorien über Clickerfanatiker bis hin zu „Zeig dem Hund wer der Chef ist“ ist alles vertreten. Da kann man schnell den Überblick verlieren. Ich bin schon „vorgebildet“ in die Materie eingetaucht, kann aber nach dieser verwirrenden Suche jeden Erst-Hundehalter absolut verstehen, wenn er sich überfordert fühlt.
Auf eine simple Frage gibt es tausende Antworten und alle behaupten sie seien das einzig Wahre.

Der heilige Gral

Mir ist immer wichtig, selbst entscheiden zu können und ich möchte ein möglichst breites Bild über die Dinge haben, um die richtige Methode für die jeweilige Situation auswählen zu können. Ich möchte Vieles sehen, mir ein eigenes Bild machen und dann entscheiden was ich für gut oder schlecht halte.
Für mich zählte also mein Bauchgefühl bei der Auswahl der Seminare.
Wenn mir Jemand sagt „Nur so geht es und nicht anders“ dann ist das Bauchgefühl meistens schon nicht mehr so gut.

Ich wollte mich nicht von vorn herein für eine Methode entscheiden. Die Gefahr tausende Euro und jede Menge Zeit zu investieren und am Ende doch ein „unvollständiges“ Bild zu haben, war mir schlichtweg zu groß.
Auch wenn für mich immer klar war, das ich niemals in Richtung „hau drauf“, „der ist dominant“ oder „Leinenimpuls“ gehen werde, so wollte ich mich auch in der Welt der freundlichen Hundeerziehung nicht einschränken lassen.

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Wie der Zufall es will

Da es keine fertig geschnürte Ausbildung werden sollte, entschied ich mir ein eigenes Seminarprogramm zusammenzustellen um möglichst viele verschiedene Wege und Vorgehensweisen kennenzulernen.
Ich stieß auf eine Seminarserie von Inga Böhm (Waldtraining) und mein Bauchgefühl schrie sofort „Das ist es!“.

Die Seminare deckten den Grundstock für das Wissen ab, was man als Hundetrainer benötigt. Schnell meldete ich mich an und war bereits beim ersten Seminar vollends überzeugt. Vorbei war das Gefühl Scheuklappen zu bekommen um nur aus dem heiligen Gral zu trinken. Inga bezog zwar klar Stellung, bot aber dennoch ein breites Spektrum an Methoden und legte sich nicht auf die einzig richtige Lösung fest.

Über fast 2 Jahre besuchte ich also jeden Monat die ein bis zwei Wochenendseminare und hatte unglaublich viel Spaß dabei, lernte tolle Leute kennen und mein Kopf wurde immer mehr mit Hundewissen gefüllt.
Ergänzend suchte ich mir verschiedene Abendvorträge, Webinare, und (Online)Seminare um meinen Horizont noch mehr zu erweitern.
(Welche Seminare und Vorträge ich besucht habe, könnt ihr hier nachlesen.)

Im Anschluss an Inga’s Seminarreihe lief ich ein paar Mal bei ihrem Trainingsstunden mit um die typischen Situationen auch außerhalb der Seminar-Atmosphäre mit echten Kunden zu erleben. Das war jedesmal sehr aufschlussreich und hat mich noch ein Stück weiter gebracht.

Vor meiner Prüfung für die Erlaubnis nach §11 Tierschutzgesetz um als Hundetrainer zu arbeiten, besuchte ich ein Vorbereitungsseminar bei einer Tierärztin dazu. Ich fühlte mich schon da super sehr sicher und gut vorbereitet.

Bothshunde - gemeinsam glücklicher

Keine klare Richtung?

Bei dem ganzen Text über Flexibilität und viele Methoden könnte man auf die Idee kommen, ich hätte keine klare Richtung im Training.
Aber das stimmt so nicht. Ich vertrete eine sehr starke Meinung, dass es immer viele Wege gibt, die nach Rom und damit zum Erfolg führen.
Die Methode muss immer zur derzeitigen Situation, dem Menschen und dem Hund passen.
Das ich keinesfalls mit Strafe trainieren würde, habe ich bereits erwähnt.

Würde man mein Training politisch einordnen, würde man es wohl „Mitte Links“ nennen.
Ich bin immer dafür einen spielerischen hundefreundlichen Weg zu wählen, glaube das man jeden Hund zur Mitarbeit motivieren kann und bin überzeugt, dass kein Hund böse oder weltherrschaftsreißende Absichten hegt.
Die Auffassung einiger meiner Kollegen, man dürfe auf gar keinen Fall negativ kommunizieren, teile ich nicht.
Ein sauber und freundlich konditioniertes Abbruchsignal kann keinem Hund schaden. Auch ein bisschen Frust müssen unsere Hunde lernen auszuhalten, so ist das Leben, davor kann man sie nicht beschützen.

Wenn Du Näheres erfahren möchtest, darfst du deine Fragen natürlich gern in den Kommentaren oder per Mail loswerden 🙂

 

 

Dieser Artikel ist durch einen Aufruf von Nina von der weisse Hund entstanden. Noch mehr tolle Gedanken zum Thema findest du hier.

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