Wenn der Rückruf nicht klappt…

woran kann das liegen?

Gehen wir davon aus, dass dein Hund grundsätzlich weiß, was der Rückruf bedeutet und du auch Ablenkung langsam im Training gesteigert hat. „Auf dem Papier“ gibt es also keinen Grund mehr, warum dein Hund nicht zurückkommen sollte.
Und doch kommt uns manchmal einfach das Leben dazwischen 😉

Im Video erkläre ich 3 Möglichkeiten woran es liegen kann, wenn dein Hund nicht auf den Rückruf reagiert:

Nummer 1:

Die Aufregung steigert sich über den Spaziergang zu stark und irgendwann ist der Hund so unter Strom, dass eine Reaktion einfach nicht mehr möglich ist. Der Black-out in der Prüfungssituation wird bei uns durch ähnliche Mechanismen ausgelöst. Die Lösung: Beobachte deinen Hund und schätze ein wie gut er noch mit dir in Verbindung ist und wie stark er aufgeregt ist. Hast du das Gefühl im Moment steigt die Aufregung stark an und dein Hund könnte Schwierigkeiten bekommen sich noch auf dich zu konzentrieren, dann leine ihn für ein paar Minuten an bis wieder etwas Ruhe eingekehrt ist.

Nummer 2:

Eine weitere Situation, die im Alltag und im Training mit meinen Kunden, immer wieder auftaucht, ist folgende:
Der Hund reagiert zwar ohne zu zögern auf den Rückruf, bleibt aber mit einigem Abstand zum Menschen stehen, kommt also nicht ganz heran.
Häufige Ursachen sind: im Alltag hat sich eingeschlichen, dass der Hund nicht ganz zurück kommen muss. der kleine Abstand wird immer weiter und der Hund kennt dann den Unterschied nicht mehr ob er ganz heran oder nur in die Nähe kommen soll. Manchmal vermeiden Hunde es hier auch absichtlich bis zu ihrem Menschen zu gehen, weil sie das folgende als unangenehm empfinden. Beispielsweise das am Kopf streicheln, ist von uns Menschen als Lob gedacht, für viele Hunde ist das draußen jedoch ein absoluter Fauxpas. Oder vielleicht hängst du dir die leine um und die schlackert deinem Hund vor dem/ an den Kopf wenn du ihm ein Leckerli geben möchtest. Solche Kleinigkeiten könnten den Hund schon dazu bewegen, sich eine Alternative zu suchen.

Nummer 3:

Vielleicht rufst du deinen Hund immer nur dann, wenn irgendetwas spannendes passiert. Zum Beispiel wenn euch ein anderer hund entgegen kommt, oder du ein Reh auf dem Feld stehen siehst. Das führt früher oder später dazu, dass der Hund sich beim Rückruf erstmal umschaut um zu sehen, was los ist.
Das andere Extrem kann auch ein Grund für den Hund sein, die Reaktion einzustellen. Nämlich dann wenn du zu Übungszwecken zu oft rufst. Je nach Hundepersönlichkeit kann es sein, dass der Sinn für den Hund völlig verloren geht und er einfach keine Lust mehr hat zum zehnten Mal zurückzusausen wenn du (grundlos) rufst.

 

Der erwähnte Blogartikel „Die 5 Geheimnisse des perfekten Rückrufs“ eignet sich hervorragend zum weiterlesen.

Was sind die Gründe, warum dein Hund manchmal nicht reagiert?
Hast du auch eine Frage, die ich im wöchentlichen Video einmal mit aufnehmen soll?

 

 

 

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Wenn du Fragen dazu hast, melde dich einfach bei mir!

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